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Der AStA hat auf seiner Webseite bekanntgegeben, dass es nun doch keine Einführung des NRW-Tickets zum Wintersemester 2008/09 geben wird. Als Grund nennt der AStA terminliche Schwierigkeiten bei den Vertragspartnern. Wir haben heute Nachmittag den AStA-Vorsitzenden Marcel Krüger zu diesem Thema interviewt.



Das kann ja wohl nicht wahr sein, wie kann man denn solche Ankündigungen machen und dann nicht abgesichert, ob es überhaupt funktioniert?!? Wir alle (einige Mitstudierende) hatten schon fest mit dem Ticket gerechnet, dass uns im Semster um die 260 € sparen lassen würde…(kommen aus dem Raum Aachen)…. unglaublich…
Update: Heute (Donnerstag) Vormittag hat der AStA noch einmal in einem etwa einstündigem Gespräch versucht, die Wuppertaler Stadtwerke zur Vertragsunterzeichnung und damit zur Einführung des Semestertickets zum WiSe08 zu bewegen. Nach einer halben Stunde interner Beratung entschieden die WSW jedoch, dass es bei der Verschiebung der Einführung bliebe. Daran konnte auch das Angebot des AStA, den Kurier zu mimen und die Unterschriften der WSW-VertragspartnerInnen in Köln und Gelsenkirchen persönlich einzuholen, nichts ändern.
Die WSW bedauern die Verschiebung der Einführung und beteuern, grundsätzlich für das NRW-Ticket zu sein, letztendlich scheitert es aber
* in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit, um die WSW-internen Unterschriften zu besorgen,
* und der Nichteinigung zwischen WSW und Hochschulleitung.
Beschwerden nehmen die WSW per Mail und Telefon entgegen.
http://www.asta.uni-wuppertal.de
Das ist schon ein starkes Stück. Ich hätte nie gedacht, dass das Ticket an den Stadtwerken scheitert!
Wo liegt überhaupt das Problem? Ich dachte es läge ein Angebot (NRW-Ticket) vor, welches man einfach nur annehmen muss.
@Bettina:
Es war alles schon in trockenen Tüchern, dachten wir. Bis die WSW sich letzte Woche überlegten, den Vertrag ändern zu wollen. Das war deshalb für uns nicht absehbar, weil wir schon seit letztem Herbst der Einführung wegen verhandelt haben und dieses Detail bis dahin nicht ein einziges Mal Thema war.
Wie gesagt und geschrieben, uns ärgert das genauso wie all jene, die auf das Ticket angewiesen sind.
@Marcel:
Ich dachte, Angebote wären rechtlich bindend!
Außerdem steht auf http://www.asta.uni-wuppertal.de/index.php?option=com_content&task=view&id=286&Itemid=87
dass dies ein Angebot der Verkehrsverbünde, also nicht (direkt) der Stadtwerke, ist.
Warum wurde dann mit den Stadtwerken verhandelt?
Oder war das doch nur ein “Verhandlungsangebot”?
wie kann man denn so eine wichtige angelegenheit die viele studierende betrifft so ins lächerliche ziehen? unverschämtheit… dieser asta gehört abgewhält… der bekommt nichts auf die reihe… telgheider, krüger sind die schuldigen…
immerschön die schuld den anderen zuschieben…
Das sind ja starke Unterstellungen, hast du denn Beweise dafür?
mehr dazu bald auf http://liste-ateam.de.vu/
wusste nicht das hier jetzt auch schon wahlkampf stattfindet…
und inwiefern deine aussage stimmt, konnte ich der a-team seite nicht entnehmen – vielleicht habe ich ja etwas überlesen.
Welcher der beiden A-Team-Martins sich auch immer bemüßigt gefühlt hat, sich hier zu verewigen: Der Beitrag ist faktisch falsch und eine billiger Versuch von Intervention, der die Intelligenz der NutzerInnen dieses Seite beleidigt.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer nochmals der Hinweis bitte die Wahlwerbung hier zu unterlassen. Sonst müssen wir leider die Kommentare löschen oder moderieren.
Es ist doch mal wieder typisch für Wuppertal!
Typisch für die Uni.
Typisch für die Vertretung der Studierendenschaft.
Typisch für die Stadt Wuppertal.
Keine Ahnung von Dienstleistung und Service, geschweige denn von der Durchführung solcher groß angekündigter Projekte.
Leid tun, können einem die, die wirklich von diesem Ticket profitiert hätten.
Es gibt einfach keine gesunde Kommunikation innerhalb der Universität! Dies ist mehr als peinlich und führt wieder einmal zur Bestätigung des schlechten, unprofessionellen Rufes der Universität.
Die Universität arbeitet einfach schlecht und ungenau.
Wie ist es sonst zu erklären, dass man den Passus ablehnt? Würde man professionell arbeiten, hätte man auch kein Problem, im Ernstfall Rechenschaft abzulegen.
Einfach nur PEINLICH!
Großartig! Nichts verstanden! Nicht wir als AStA müssten einem solchen Passus zustimmen, sondern die Hochschule.
Die Bezeichnung “Peinlich” gilt im übrigen auch für einige Kommentare hier! Ich denke der Film zeigt wo das Problem liegt – Das Angebot des AStA die Botenfahrten für die WSW zu übernehmen zeigt eindeutig den guten Willen. Übrigens: Auch auf mehrfache Anfrage haben die WSW keine Stellung zu dem Thema genommen.
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Liebe Kommentatoren der Kommentare, insbesondere Christoph,
der Film zeigt deutlich, dass die Universität nicht richtig/ungenau/ unprofessionell arbeitet! Der von dem WSW geforderte Passus ist durchaus legitim.
Eine Münzprägeanstalt muss schließlich auch Rechenschaft gegenüber dem Land tragen, wieviel produziert worden ist. Und das jederzeit!
Es ehrt natürlich den AStA, die Botenfahrten zu übernehmen, geht aber mal wieder am Thema vorbei.
Ich habe der AStA an keiner Stelle die Schuld des Nichtzustandekommens in die Schuhe geschoben, sondern auf ihr großes Manko hingewiesen, sich nicht um eine vernünftige Analyse der Situation zu bemühen.
Es wäre eindeutig von Vorteil gewesen, hätte man einen Dialog mit der Universität gesucht, in dem man die Legitimität des Passus’ klar macht (vielleicht auch mit juristischem Beistand). Sollte die Universität, dieser Verdeutlichung nur mit einer negativen Entscheidung entgegen treten, so wäre diese zu veröffentlichen um die Inkompetenz der Hochschule 1:1 anzuzeigen.
Man hätte in dem Beitrag auch mal fragen können:
- Seht ihr als AStA diesen Passus als legitim an?
- Warum unterschreibt die Uni diesen Passus nicht?
- Würdet Ihr denn ein Recht an jemanden anderen abtreten ohne zu wissen, ob man ihr/ihm trauen kann? Ohne dass man die Möglichkeit hat sie/ihn zu kontrollieren.(?)
*Wurde die Hochschulleitung denn auch mal für ein Interview angefragt*
Im übrigen finde ich die Beschneidung der Kommentarmöglichkeit ziemlich daneben. Nicht jeder hat Lust sich überall anzumelden!
Lieber Christoph,
es sollte Dich doch freuen, dass so viele Personen auf Deiner Site verweilen und sich an der Diskussion beteiligen.
Deine Kommentare bzw. Bewertungen der Personen und Ihrer Kommentare halte ich für bedenkenswert.
An manchen Stellen würde ich die Intelligenz der Leser auch nicht unterschätzen und ihnen die Möglichkeit geben sich selbst durch Dein Medium ein Bild zu machen.
Ein Moderator leitet nur, wertet aber nicht.
Ob der von den Stadtwerken geforderte Passus nun legitim ist oder nicht kann ich aus der Ferne nicht beurteilen, problematisch wird es nur wenn dieser Passus – dies festzustellen sei wohl erlaubt – so kurzfristig in die Verhandlungen einfließt. An keiner anderen Uni in NRW wo das Ticket bereits eingeführt wurde, beziehungsweise nun eingeführt wird gibt es diese Art von Problemen. Gar scheitert ein Vertrag daran! Ob der AStA diesen Passus für legitim hält, ist an dieser Stelle (für mich) nicht von Belang.
Was die Registrierung an geht: Leider haben wir zur Zeit keine Möglichkeit die Kommentare per E-Mail bestätigen zu lassen, also müssen wir, da es in letzter Zeit vermehrt zu Postings unter falschen Namen und E-Mail-Adressen gekommen ist, nun zumindest die Benutzer bestätigen lassen. Wir finden dies nicht schön und hoffen das wir bald wieder alles wie bisher handhaben können. In den zwei Jahren in denen wir über die studentische Politik berichten mussten wir leider nun diesen Schritt gehen – und wir machen dies bestimmt nicht gerne.
Deine Kritik an meinen Kommentaren kann ich nicht nachvollziehen, aber wenn du möchtest können wir das, ganz abseits der hier im Netz herrschenden Anonymität, in einem privaten Gespräch klären.
Können wir gerne mal machen. Mail folgt.
Nochmals: Der AStA muss ein klares Statement abgeben.
Die Uni ist das Hindernis!
Sie arbeitet unprofessionell und kommt ihren Pflichten nicht nach.
Es ist unter anderem die Aufgabe des AStA diesen Eindruck vieler der Studierenden auch öffentlich wiederzugeben.
Mit laschen Formulierungen spielt man der Hochschulleitung nur zu, dann sollte man es lieber ganz lassen.
Was mir bei der Auseinandersetzung um dieses Thema von Beginn an immer wieder vor Augen geführt wird, ist:
Die vielen Studierenden, die sich persönlich an den AStA wenden, in dem sie anrufen oder einfach mal vorbeischauen, sind trotz Enttäuschung ausnahmslos freundlich und zeigen Verständnis um die Problematik.
Die wenigen, die pöbeln, für die dieses Thema lediglich Anlaß für Stimmungsmache ist und die beharrlich mit falschen Informationen oder fragwürdigen Forderungen an der Sache vorbei diskutieren, verstecken sich in Internetforen.
Für den Fall, daß wir uns vom AStA bisher einfach allzu unglücklich ausgedrückt haben:
Die Urabstimmung und der Beschluß des Studierendenparlamentes zur Einführung des NRW-Tickets waren und bleiben “lediglich” die interne notwendige legitimatorische Voraussetzung, um als Studierendenvertretung gegenüber dem VRR, vertreten durch die WSW, ersteinmal und grundsätzlich handlungsfähig zu werden.
Urabstimmung und StuPa-Beschluß waren und sind nicht gleichzusetzen damit, daß es einen Rechtsanspruch auf Einführung des NRW-Tickets gibt. Nochmal: Beides ist nicht mehr als die studierendenschaftsinterne Klärung.
Man kann sich darüber aufregen und es für borniert halten, daß sich die WSW kurz vor der Unterschrift überlegen, auf Grundlage neuer Kenntnisse einen weiteren Passus im Vertrag festhalten zu wollen. Legitim und legal ist das aber allemal.
Es ist frustrierend und anscheinend bestes Bsp. “deutscher Bürokratie”, daß der Verkehrsverbund offensichtlich mehrere Wochen benötigt, sich intern abzustimmen und die benötigten Unterschriften zu organisieren. Aber das ist eine Sphäre, die sich dem Einfluß des AStA entzieht. Genauso wie der VRR keinen Einfluß auf die innere Entscheidungsstruktur der Studierendenschaft (Vollversammlung, Urabstimmung, StuPa, AStA) hat.
Auch wenn es einige nur als Belanglosigkeit darstellen wollen: Mit ihrer Forderung stellen die WSW die Uni-Leitung unter Generalverdacht, die Tickets zu veruntreuen. Was, wie ich finde, schon ein starkes Stück ist, und ich es deshalb nachvollziehen kann, wenn die Uni-Leitung hier nicht zwischen Tür und Angel die Sache erledigt sieht.
Auf der anderen Seite habe ich inzwischen an mehr als einer Stelle bekanntgegeben, daß die Uni-Leitung grundsätzlich kein Problem bei der Zustimmung zur Einführung des Tickets sähe.
Es scheitert letztlich daran, daß trotz allen – zumindest auf Seiten der Studierendenschaft – Bemühens der Vertrag nicht rechtzeitig unterschrieben werden konnte, eben aufgrund der Tatsache, daß von einem Vertragspartner in der buchstäblich letzten Minute eine Änderung gefordert wurde, die der AStA nicht erfüllen kann, weil sie sich schlicht seiner rechtlichen Einflußsphäre entzieht, und deswegen neue Verhandlungen zwischen WSW und Uni-Leitung einerseits und WSW und AStA andererseits notwendig wurden, die in dem schmalen Zeitkorridor, der zur Verfügung stand, nicht mehr möglich waren.
Der AStA kann sich positionieren und hat das auch getan: Beschwert Euch bei den WSW!
So sehr politisch Uni-Leitung und AStA sich auch unterscheiden, die Kritik, die Uni sei das Hindernis, ist nicht nur zu schlicht, sondern geht schlichtweg an den realen Verhältnissen vorbei.
Liebe Massen an Leserinnen und Leser dieses Blogs,
damit hier kein falscher Eindruck entsteht, kurz etwas zu meiner Person:
Ich bin ein Student der Bergischen Universität ohne Parteizugehörigkeit. Es ist nicht in meinem Sinne, einer Partei oder dem AStA beizutreten. Außerdem habe ich keinen Vorteil durch das NRW-Ticket, sondern nur höhere Ausgaben.
Zu Marcel:
Bleibt also festzuhalten:
1) Jegliche, negative Kritik an Euch/Dir kommt nur von uninformierten Stimmungsmachern. Liegt hier eine Verschwörungstheorie vor?
2) Die Macht der Urabstimmung und des StuPa hat man vorher schon verstanden. Aber ein großes Danke nochmals, für Deine wunderbare Erläuterung.
3) Ihr seht die Legitimität des Passus’ an. Bravo!
4) Es wird erkannt, dass der AStA nicht zum WSW oder VRR gehört. Auch an dieser Stelle ein ganz großes Lob!
5) Die Forderung des WSW als einen Generalverdacht zu bezeichnen (da warst du wohl sehr enttäuscht), ist ein starkes Stück!
Schon einmal etwas von dem Advocatus Diaboli gehört, wird jedem in der heutigen Welt weiterhelfen (z.B. wenn man mal einen Kaufvertrag unterschreibt. Hat insgesamt etwas mit Analyse zu tun).
Aber war die Forderung nicht vorher noch von Dir als legitim bezeichnet worden?
6) …..die Sache zwischen Tür und Angel nicht erledigt sieht….und im nächsten Satz hat die Uni wieder kein Problem damit. Also irgendwo ist da doch ein Fehler. Nächstes Mal lieber vorschreiben oder solche Dinge weglassen.
7) Immer wieder verteidigst Du den AStA, wegen seiner geringen, rechtlichen Macht. Warum? Keiner hat dem AStA einen Vorwurf wegen des Nichtzustandekommens gemacht! Lediglich die Kommunikation und Situationsanalyse waren, wie auch gerade hier, negativ beurteilt worden.
Es ist auch in eurem Sinne die Uni als Hindernis anzusehen. Denn der WSW als Vertragspartner, von dem man einen guten Deal fordert, hat die Zügel in der Hand. Die Zügel welche für viele Studierende eine finanzielle Entlastung darstellen.
Andernfalls könnte man auch auf die Idee kommen, sich zu fragen, ob nicht die Urabstimmung über die Einführung des NRW-Semestertickets zu nah an dem Einführungstermin bzw. -frist lag. Schließlich erwähnst du auch die typische dt. Bürokratie. Dies lässt auf Erfahrungswerte schließen.
*Warum konnte daher überhaupt ein schmaler Zeitkorridor entstehen?*
*Wenn Du/ Ihr diese Problematik kennt?*
So hätte man z.B. einen Vorvertrag mit allen Partnern abschließen können, welcher nur der Zustimmung der Studierenden durch eine Urabstimmung bedurfte.
Bei diesem Desaster sind vielen Studenten Hoffnungen gemacht worden. Sie sind einfach enttäuscht worden und bleiben auf der Strecke. Das ist mein Punkt.
Diesmal hängt es nicht nur von der Kommunikation ab, wie schon bei dem Fiasko des Studiengebühren-Boykotts, sondern an der Durchführung.
Es wirft einfach zu viele Fragen auf, als dass es nur am WSW liegen könnte.
Die prinzipielle Ablehnung und Vonsichweisung von Schuld, hat sich der AStA, trotz der politischen Unterscheidungen, doch schon ganz gut bei der Uni-Leitung abgeschaut.
Denn es ist ja mal wieder keiner gewesen. Es sind halt immer die Anderen.
Ach ja, danke für das schlicht. Es kommt einfach sehr gut für einen ASta- Vorsitzenden, so mit Kritik umzugehen.
Hallo dem, dem es reicht!
Ich mag auch mal senfen… here we go:
1) Womöglich…. aber “Gerücht” träfe es besser. Sowas kann passieren. Jedem seine Interpretationsgabe.
2) Warum der Sarkasmus? Oder interpretiere ich Dein Dankeschön für die Erläuterung falsch?
3) Schon wieder Sarkasmus? Ich freunde mich langsam mit ihm an.
4) Dankeschön! So langsam glaube ich das kann kein Sarkasmus sein.
5) Generalverdacht? Ein hartes Wort, das ist wahr, aber im Hinblick darauf, dass eine solche Überprüfung bei den bisherigen Tickets nicht nötig war, ist es schon fraglich. Außerdem würden diese geforderten Zahlen keine vernünftige Aussage liefern, da man die Zahl der personalisierten Bögen nicht abgleichen kann, ohne dabei festzustellen, dass sie von der Zahl der tatsächlich eingeschriebenen Studierenden nach oben abweicht (wegen Umschreibung zum Beispiel werden wohl 2 benötigt). Sicherlich könnte die Uni diese Zahlen besorgen, aber ich gehe mal stark davon aus, dass das mit Mehrwaufwand und somit mit Mehrkosten verbunden wäre (in welch geringem Maße auch immer)…. bla bla bla…. ich schweife ab. Tatsache ist, dass die Überprüfung gefordert wird, um einem Missbrauch vorzubeugen. Der Rest ist Interpretationssache. Die haben wir oben weiter schon kennen gelernt *g*.
6) Nein, kein Fehler. Bis zu dem Zeitpunkt der Forderung des WSW hat die Unileitung immer wieder zugesichert, dass einer Einführung nichts im Weg steht, wenn die erforderlichen Unterlagen rechtzeitig vorliegen. Im Grunde genommen hätten noch einmal Gespräche zwischen Unileitung, WSW und AStA statt finden müssen und dazu war keine Zeit mehr. Die Einführung übers Knie zu brechen, “weil das jetzt einfach so sein muss” kann man einfach nicht erwarten. Ich bin sicher, dass wenn der Vertrag ohne die Klausel unterzeichnet worden wäre, hätte es im Nachhinein eine Einigung gegeben. Sich da nicht auf das Wort der Unileitung oder des AStA zu verlassen kann ich aber mehr als nachvollziehen. Aus dem gleichen Grund konnten wir die Klausel nicht unterschreiben.
*Warum konnte daher überhaupt ein schmaler Zeitkorridor entstehen?*
*Wenn Du/ Ihr diese Problematik kennt?*
Ja, richtige Frage. Die Urabstimmung hätte eher statt finden sollen und auch müssen. Aber das hat nicht wirklich Einfluss auf die Kurzfristigkeit der Forderung des WSW. Ich schätze, dass sowohl die Unileitung als auch der AStA fähig gewesen wären, den Vertragsabschluss durch einen zu kurzfristig eingebrachten Änderungswunsch, oder was auch immer, zum scheitern zu bringen. Und genauso hätte es nach 1-jähriger Verhandlung/Vorbereitung aussehen können. War aber nicht der Fall.
*Es wirft einfach zu viele Fragen auf, als dass es nur am WSW liegen könnte.*
Diese Fragen stellt sich das WSW, die Unileitung, der AStA und 100%ig viele enttäuschte Studierende. Ich meine, dass sich die ersten drei ruhig mal an die eigene Nase fassen sollen. (Ich mach das grad, sieht nett aus.) Aber Fakt ist nunmal, dass alles geklärt war und einer Einführung (vermeintlich) nichts im Weg gestanden hätte, mal abgesehen von einer rechtzeitigen Vertragsunterzeichnung, die zu dem Zeitpunkt noch leicht machbar gewesen wäre. Und genau da wollten die WSW dann aber doch noch Vertragsänderungen. Vielleicht hätte das durch frühere Absprachen verhindert werden können. Aber vielleicht wäre es dann was anderes gewesen, was den Vertragsabschluss verhindert hätte. Oder irgendjemand hätte eine Urne klauen können, dann hätte die Wahl wiederholt werden müssen. Ok, zu utopisch. Aber ich glaube Du verstehst was ich damit sagen will.
Zum Vorvertrag: Ist sicherlich eine gute Anregung, aber wenn man einen Mustervertrag vorliegen hat kann man davon ausgehen, dass einer Unterzeichnung nicht viel im Weg steht, außer einiger Formalitäten die man nicht im Vorfeld klären kann.
Ich gehe auch nicht 5 Minuten vorher ins Kino, für den Fall, dass sie den Film früher zeigen. Und wenn sie´s doch tun hab ich draus gelernt. Hört sich einfach an.
Zum Abschluss: Die WSW sind sich der Tatsache bewußt, dass sie diejenigen waren, wegen denen es nicht zum rechtzeitigen Vertragsabschluss kam. Wenn der AStA also sagt, die WSW haben Schuld, dann ist das korrekt und keine “Vonsichweisung”.
So, ich geh jetzt ins Kino, interpretiere die Vorschau und kauf mir lieber 2 mal Popkorn, falls ich eine Tüte fallen lasse und dann meinem Vordermann die Schuld gebe.
Naja, eigentlich mag ich kein Popkorn.
LG,
Svenja
Hi Svenja,
wie war der Film?
Wollen wir es doch einfach mal klar sagen:
Es ist mehr als schlecht gelaufen.
Wir alle hoffen, dass man aus den Erfahrungen lernt.